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TFP. Innovation und Umweltschutz.

Wir sagen:
Unser Planet.
Was ist er für Sie?

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Öko-Innovationen.

Das ökologische Handeln der Firma TFP passt hervorragend zur Umweltschutzpolitik der Europäischen Union. TFP unterstützt alle Initiativen, die in den Vorgaben der EU enthalten sind: das Recycling von Papier, Prozesse zur Nichtnutzung von Wasser, die Wasseraufbereitung sowie intelligente Vertriebssysteme zur Einsparung von Wasser, Chemikalien, Energie und Materialien. Seit dem Jahre 2008 nutzen wir bei TFP in der Produktion einen geschlossenen Wasserkreislauf. Das Herz dieses Systems ist unser eigenes Klärwerk, das das Wasser zu 100 % aufbereitet. Darüber hinaus sorgen wir für die Förderung und Verbreitung des Bewusstseins eines ökologischen Lebensstils.

Bleiben
wir ein
blauer
Planet?

Das Entwicklungstempo der Zivilisation auf der Erde erfordert bereits heute eine erhöhte Sorge um die Umwelt und eine optimale Abfallwirtschaft. Wie stellen Sie sich das Leben auf unserem Planeten etwa im Jahre 2050 vor? Ist die Erde in der Lage, selbst das Bevölkerungswachstum des Menschen zu regulieren, so wie sie dies bei anderen Arten verstand? Sind wir in der Lage, den Prozess der CO2-Emissionen in die Atmosphäre umzukehren, damit der Anteil dieses Gases abnimmt und nicht weiter steigt? Was ist mit dem straffreien Abholzen des brasilianischen Urwalds? Kann der Stromverbrauch tatsächlich gesenkt werden? Erdöl ist und bleibt auch in der nächsten Zukunft der grundlegende primäre Energieträger. In Hinsicht auf den Umfang der Förderung, den Maßstab der Verarbeitungsprozesse des Erdöls und den Verbrauch an Erdölprodukten ist der Erdölsektor potentiell einer der am stärksten die Umwelt belastenden. Sowohl die Erzeugung, wie auch der Verbrauch von Energie sind die Hauptursachen der Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden. Die globale Wirtschaft benötigt daher eine energetische Alternative. Der Einfluss des Transports auf die Umwelt ist vor allem in großen Ballungsgebieten spürbar. Einen besonders nachteiligen Einfluss auf die Gesundheit haben die Emissionen von CO, SO2, NOx sowie Bleiverbindungen. Deshalb werden bereits heute unter dem Druck der Bewohner immer schärfere Normen eingeführt, die den Gehalt von Tetraethylblei im Benzin sowie den Schwefelgehalt in den Kraftstoffen regeln.

Nur eine
Modeerscheinung oder
bereits Notwendigkeit?

Die Mode zu ökologischem Verhalten ist praktisch in jedem Lebensbereich sichtbar. Nicht anders ist dies auch auf dem Gebiet der Investitionen. Auf der ganzen Welt entstehen viele Produkte in Anlehnung an den Umweltschutz und neue Technologien sowie auf Grundlage sogenannter gesellschaftlich bewusster Investitionen. Es entstehen Gesellschaften, die sich auf die Erzeugung erneuerbarer Energien, die Herstellung umweltfreundlicher Produkte und die Sorge um die Umwelt konzentrieren. Der Umweltschutz wurde neben seinen bisherigen Funktionen, wie dem Schutz und dem Wiederaufbau von Ökosystemen, zu einem wichtigen Element der weltweiten Wirtschaftspolitik. Im Zusammenhang damit ist ein weiterer Anstieg der Nachfrage nach ökologisch vertretbaren Gütern und Technologien zu erwarten. Firmen, die zugunsten des Umweltschutzes tätig sind, und solche Unternehmen, die im Produktionsprozess und ihren Dienstleistungen umweltfreundliche Technologien nutzen, erlangen einen weiteren Vorteil, der es ihnen erlaubt, ihre Wettbewerbsposition zu verbessern. Die beobachtete wachsende Nachfrage nach umweltfreundlichen Gütern ist ebenfalls ein Ergebnis der Erziehung der jungen Generation sowie der Mode nach Umweltschutz und der Verbreitung nachhaltigen Verbraucherverhaltens durch die Massenmedien. Wie wir alle wissen, sind die natürlichen Ressourcen, wie etwa das Erdöl, nicht unendlich. Vor einem Jahr mussten für einen Barrel Rohöl etwas mehr als 50 US-Dollar gezahlt werden, heute liegt der Preis bereits bei etwa 100 $. Einfluss auf diesen Trend hat die wachsende Nachfrage bei kleiner werdender Anzahl neu entdeckter Ölfelder. Zu den sich am dynamischsten entwickelnden Verbrauchern gehören die Länder außerhalb der OECD. Da eine problemlose Erdölförderung so langsam der Vergangenheit angehört, setzen viele weltweit agierende Firmen auf eine sekundäre Ausbeute der Lagerstätten, die ebenfalls als intensivierte Erdölförderung (Enhanced Oil Recovery) bekannt ist. So können heutzutage etwa solche kostenintensiven Projekte realisiert werden, wie beispielsweise die Förderung von Öl als ölführenden Sanden in Kanada. Ebenfalls aus diesen Gründen ist der Anstieg des Interesses nach Investitionsprodukten, die auf neue Technologien setzen, nicht verwunderlich. Das Wachstumspotential derartiger Produkte wird beispielsweise auch in den rechtlichen Regelungen der Europäischen Union anerkannt, so etwa in Artikel 3 der Richtlinie 2001/77/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. September 2001 zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen im Elektrizitätsbinnenmarkt. Ziel dieser Richtlinie soll die Erhöhung des Anteils der Elektroenergie aus erneuerbaren Energiequellen auf 22,1 % des Gesamtstromverbrauchs in der Europäischen Union sein. Ebenfalls die USA unternehmen wichtige Schritte für den Umweltschutz. Es kam zu einem Anstieg der Ausgaben für alternative Energiequellen von 17 Mrd. $ im Jahre 2001 auf 85 Mrd. $ aktuell. Die Regierung der Vereinigten Staaten will außerdem neue Kraftstoffsteuern einführen, immer häufiger ist ebenfalls von den Möglichkeiten der Beschränkung von CO2-Emissionen die Rede.

Ein natürlicher Mechanismus.

Die erste Verpackung wurde durch die Natur selbst entworfen. Sie ist es, die für einen originellen und dauerhaften Schutz zahlreicher Lebensmittel sorgt. Orangen, Bananen, Nüsse oder Gemüse wachsen vor sich hin und werden durch ihre eigene Verpackung – die Fruchtschale geschützt. Gleichzeitig ermuntert uns die Natur zum Verzehr ihrer Gaben durch grelle, warme Farben und interessante Formen, die schon häufig Inspiration für die Projektanten moderner Verpackungen wurden.

Achten wir auf unsere Computer.

Nach einem Bericht des WWF verbraucht ein Computer 136,9 kWh jährlich. Der Betrieb von Stereoanlagen, Computern und Druckern im Stand-By-Zustand führt in Polen jährlich zu einem Energieverbrauch von etwa 2,35 TWh. Wenn nur die Hälfte dieser Geräte vom Stromnetz getrennt würde, dann würden wir 293 Mio. PLN und 369.000 Tonnen CO2 einsparen. Deshalb sollten wir unsere Geräte immer prüfen. Die Einsparungen können wirklich erheblich sein. Auf dem Computermarkt erscheinen bereits die ersten umweltfreundlichen Produkte (wie etwa Öko-Tasten), die es erlauben, Energie zu sparen. Ein solches Gerät wird über ein USB-Kabel mit dem Computer verbunden. Wird der Computer nicht genutzt, dann geht er in den Zustand einer tiefen Hibernation über und verbraucht dabei fast überhaupt keine Energie.

Energie aus Algen.

Fast jeder von uns hat schon einmal von Häusern gehört, die mit Sonnen- oder Windenergie versorgt werden. Energie aus Algen ist dagegen etwas völlig Neues. Die Architekten der Gruppe Splitterwerk projektierten das Passivhaus BIQ, das das weltweit erste Gebäude sein wird, das diese Art der Energie nutzt. In Zusammenarbeit mit den Firmen Colt International, Arup, und SSC wurde eine lebende Fassade projektiert, die aus bioreaktiven Glasjalousien besteht, die mit Algen gefüllt sind. Solche Jalousien schützen die Algen vor den Witterungsbedingungen und erschaffen ein Mikroklima, das ihre Entwicklung begünstigt. Die Anwendung einer derartigen Konstruktion hat nur Vorteile. Die Bioreaktoren fangen die von den Mikroalgen im Prozess der Photosynthese erzeugte Wärme auf  und wandeln sie in Energie um, die das Gebäude versorgt. In den Bioreaktoren entsteht zudem Biomasse, die ebenfalls für die Energieversorgung des Gebäudes genutzt werden kann. Zusätzlich kann die bewegliche Fassade mit ihrer dunkelgrünen Farbe den Bewohnern an sonnigen, heißen Tagen zusätzlichen Komfort garantieren.

Kraftstoffe aus Meerwasser

Die Kriegsmarine der Vereinigten Staaten experimentiert mit der Produktion von Kraftstoffen aus Meereswasser, um die globale Erwärmung zu verhindern und Schwierigkeiten mit der Versorgung mit Flugzeugbenzin zu entgehen – informiert der "New Scientist". Den für die US Navy arbeitenden Chemikern aus dem Team von Robert Dorner ist es gelungen, aus Meerwasser und Kohlendioxid, die der Einwirkung von Strom ausgesetzt wurden, ungesättigte kurzkettige Kohlenwasserstoffe zu erhalten, die in einer weiteren Verarbeitung in ein Äquivalent von Kerosin umgewandelt werden können. Dies ist eine Abart der sogenannten Fischer-Tropsch-Synthese, in welcher flüssige Kraftstoffe aus „Synthesegas“, einem Kohlenstoffmonoxid-Wasserstoff-Gemisch, erlangt werden. Die Nutzung von Kohlendioxid ist dabei schwieriger als der Einsatz von Kohlenmonoxid, da es sich dabei um eine chemisch stabilere Verbindung handelt. Für das Kohlendioxid sprechen jedoch seine allgemeine Verfügbarkeit und sein Zusammenhang mit der globalen Erwärmung. Im Meereswasser befindet sich 140 Mal mehr Kohlendioxid als in der Luft, weil es sich sehr gut in diesem Wasser löst. Die Reaktion wird durch einen Katalysator (Eisen) erleichtert. Damit der Prozess eine neutrale Emissionsbilanz für Kohlendioxid aufweist, ist jedoch eine umweltfreundliche Energiequelle notwendig.  Im Falle von atomar angetriebenen Flugzeugträgern würde die Produktion von Kraftstoffen aus den praktisch unendlichen Wasserressourcen die Abhängigkeit von Kerosinlieferungen ohne Kohlendioxidemissionen aufheben.

Die weltweit größte Solarbrücke.

In Brisbane / Australien wurde gestern die weltweit größte energieneutrale Brücke eröffnet, die Sonnenenergie für die Versorgung des eigenen LED-Beleuchtungssystems nutzt. Die Brücke mit einer Länge von einem halben Kilometer ermöglicht dank der Nutzung erneuerbarer Energiequellen eine Einschränkung der CO2-Emissionen um 38 Tonnen jährlich. Die die beiden Ufer des Flusses Brisbane verbindende Brücke mit dem Namen Kurilpa Bridge nutzt dabei ein fortgeschrittenes, energiesparendes Beleuchtungssystem. Dieses System kann auf die Generierung verschiedenster Lichteffekte programmiert werden, die ein Element des alljährlich stattfindenden Festes Riverfire sind. Die Brücke wird mit 84 Solarpaneelen versorgt, die täglich etwa 100 kWh Strom erzeugen. Die gesamte zur Beleuchtung der Brücke benötigte Energie stammt von diesen Paneelen. Der nicht benötigte Strom wird in das allgemeine Stromnetz eingespeist. Wie Robert Schwarten, Minister für öffentliche Arbeiten, während der Eröffnungsfeier feststellte, ermöglicht das Solarsystem der Brücke eine Beschränkung der Kohlendioxidemissionen um 38 Tonnen jährlich. Die Baukosten der Brücke, an deren Projekt mehr als 1000 Personen arbeiteten, betrugen 63 Milliarden Dollar. Nach ersten Schätzungen wird die Brücke täglich von 36.000 Personen genutzt.

Intelligente Stromversorgung.

Die Firma Green Plug hat eine Technologie entwickelt, die den Bau universeller Netzteile ermöglicht. Diese können eine konstante Spannung und Energie für beliebige Endgeräte liefern, wie etwa Handys, Palmtops, MP3-Pläyer, Notebooks, mobile Festplatten, digitale Fotoapparate, GPS-Empfänger usw. Die Idee bedeutet Komfort für die Nutzer der elektronischen Geräte, begünstigt aber auch den Schutz der Umwelt, die jährlich mit Milliarden kleiner Netzteile verschmutzt wird. Etwa 450 Mio. solcher Netzteile treffen allein in den USA jährlich auf den Müll, wobei nur 13 % von ihnen recycelt werden. Grundlegendes Element der von Green Plug erstellten Lösung ist das Kommunikationsprotokoll GreenTalk, das das Format der von den versorgten Geräten generierten Informationen, in welchen die erforderlichen Versorgungsparameter definiert werden, beschreibt. Diese Daten werden von einem intelligenten Netzteil empfangen, das seine Ausgangsparameter (also Spannung und Stromstärke) entsprechend anpasst. Ein zusätzlicher Vorteil der Technologie ist die Einführung von Steuerungsmechanismen, die ein Abschalten des Netzteils dann ermöglichen, wenn es im „Leerlauf“ arbeitet. Dies bedeutet Energieeinsparung.

860 km2 Urwald täglich

Die tropischen Regenwälder sind ein Teil des globalen Klimasystems. Durch ihre Zerstörung verändert der Mensch die hydrologischen Zyklen – und das bewirkt, Trockenzeiten, Überschwemmungen und Bodenerosionen in Gebieten, in denen solche Erscheinungen zuvor nicht auftraten. Das Abholzen der Wälder erhöht zudem die Albedo, also das Rückstrahlvermögen von diffus reflektierenden, also nicht selbst leuchtenden Oberflächen der Erde, was wiederum Einfluss auf die Verteilung der Winde und Meeresströme hat und die Verteilung der Niederschläge verändert. Durch eine Liquidierung der Wälder in großem Maßstab verändern wir also gleichzeitig unseren Planeten. Eine ausgewachsene Kiefer produziert täglich etwa 1350 – 1800 Liter Sauerstoff – den Tagesbedarf für drei Personen. Ein Hektar Laubwald ist in der Lage, etwa siebenhundert Kilogramm Sauerstoff zu produzieren, also den täglichen Bedarf von 2.500 Menschen. Insgesamt produzieren die Wälder der Erde 26,6 Mrd. Liter Sauerstoff. Das ist mehr als die Hälfte des Jahresvorrats auf der Erde.

Spam.

Aktuell besteht mehr als 80 % des globalen E-Mail-Verkehrs aus Spam. Es zeigt sich, dass die als Spam bekannten E-Mails neben ihrer augenscheinlichen Unerträglichkeit auch die Nutzung des Internets erschweren und für die Umwelt belastend sind. Aus dem veröffentlichten Bericht der Firma McAfee folgt, dass die Übertragung und das anschließende Lesen der ungewollten Post jährlich 33 Mio. kWh Strom frisst. Dies ist eine Menge, die zur Versorgung von 2,1 Millionen amerikanischen Haushalten ausreicht. Der Wettbewerber von McAfee, die Firma Symantec, notierte einen Anstieg des Spams im Internet um 192 Prozent – von 119,6 Mio. Nachrichten im Jahre 2007 auf 349,6 Mio. Nachrichten im Jahre 2008. 90 % dieser E-Mails werden durch mit Viren infizierte Computer erzeugt, deren Nutzer sich dessen überhaupt nicht bewusst sind. Im von den Fachleuten von McAfee vorgestellten Bericht "Carbon Footprint of Spam" ist zu lesen, dass im vergangenen Jahr auf der ganzen Welt 62 Billionen Spam-Nachrichten versandt wurden. Ihr Versand, ihr Lesen und ihr Löschen generiert einen Stromverbrauch, der die Emission von Treibhausgasen bewirkt, die gleich der Emissionen aus 3,1 Millionen Pkws sind.

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