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TFP. Innovation und Umweltschutz.

Erhältliche Produkte von TFP

01.Wellpappe

siehe Beispielrealisierungen
Die grundlegende Wellpappe entsteht durch die Verbindung von 3 Papierschichten in einer Maschine, die „Wellpapiermaschine? genannt wird. Die mittlere, gewellte Papierschicht ist das sogenannte Fluting. Die Wellung entsteht dadurch, dass das Fluting durch Riffelwellen Wellen mit einer längs verlaufenden Riffelung) gezogen werden. Diese Wellen verleihen der Welle ihre Form. An der gewellten Schicht werden oben und unten mit Stärkekleber Schichten flachen Papiers angeklebt. Nach dem Trocknen des Streifens kann die Wellpappe in fertige Bögen geschnitten werden.

02.KLAPPVERPACKUNGEN

siehe Beispielrealisierungen
Klappverpackungen sind sogenannte Klappboxen oder Verpackungen vom Typ American Box. Sie entstehen in folgendem Produktionsprozess: Die Pappbögen mit den Längsbiegungen werden in die Maschine eingeführt. Anschließend erfolgt der Druck (mit bis zu 3 Farben) und es werden die Klappen und die Klebefalze ausgeschnitten. Danach wird die Verpackung gebogen, um die entsprechenden Stellen miteinander zu verkleben und den fertigen Karton zu erhalten.

03.AUSGESCHNITTENE VERPACKUNGEN

siehe Beispielrealisierungen
Die ausgeschnittenen Verpackungen können wirklich die unterschiedlichsten Formen und Gestalten annehmen. Sie entstehen auf flachen oder rotierenden Stanzmaschinen mit Hilfe einer Stanze In Abhängigkeit vom eingesetzten Schnittwerkzeug können einheitliche Schnitte, Biegungen oder Perforationen entstehen, die beim Biegen der Klappen, beim Öffnen des Kartons oder beim Abtrennen von Teilen behilflich sind.

04.Preprint

Preprint ist eine flexographische Drucktechnologie auf Papierrollen. Der Druck findet noch vor dem Einlegen der Papierrolle in die Wellpappmaschine statt. Das gedruckte Papier wird auf das gewellte Fluting als Oberschicht der Wellpappe geklebt. Danach werden die fertigen Bögen in den Stanzmaschinen weiterverarbeitet.

05.FLEXOGRAPHISCHER AUFDRUCK

Flexodruck ist ein direktes Hochdruckverfahren. Druckendes Element ist dabei eine Druckmatrize, die Fotopolymer genannt wird. Der Druckuntergrund ist die Wellpappe. Ein Fotopolymer ist in etwa ein großer Stempel, der die Farbe von der Rasterwalze (oder auch Aniloxwalze genannt) auf die Oberfläche der Pappe bringt. Die in diesem Prozess verwendeten Farben sind Wasserfarben, die durch die Aufnahme im Untergrund und das Verdampfen des Wassers (mit Hilfe der Trocknungssektion) gefestigt werden.

06.OFFSETDRUCK

siehe Beispielrealisierungen
Der Offsetdruck ist ein indirektes Flachdruckverfahren. Als Matrize dient eine ebene Aluminiumplatte. Druckende und nicht druckende Elemente befinden sich auf der gleichen Ebene der Druckplatte. Die Farbe wird von der Matrize auf ein Gummielement und erst von dort später auf das Papier übertragen. Die in diesem Prozess verwendeten Farben sind Ölfarben, die durch Aufnahme in den Untergrund und Oxidation gefestigt werden.

07.dirEct print

siehe Beispielrealisierungen
dirEct print ist nichts anderes als Offsetdruck, jedoch mit dem Unterschied, dass die Wellpappe (Welle E oder Welle F) den Druckuntergrund darstellt. Dadurch erhalten wir die Qualität des Offsetdrucks bereits auf dem Wellpappe-Bogen. Dieser Prozess ist schneller und billiger als der bisher angewendete (Kaschieren des Papierbogens auf die Pappe).

Innovative Technologien

Flexo HD.

In Sorge um die Druckqualität unserer Verpackungen haben wir den höchsten Standard des Flexodrucks „Flexo HD“ in unser Angebot aufgenommen. Die in dieser Technik erreichten Liniaturen nähern sich der Qualität des Offsetdrucks. Die Fotopolymere werden mit einer Liniatur von 57 lpc (ca. 145 lpi) vorbereitet und reproduzieren einen Rasterpunkt mit einer bisher nicht anzutreffenden Genauigkeit. Die flache und stabile Fläche des Punktes überträgt die Farbe mit einer fast unvorstellbaren Genauigkeit. Dank des Gleichgewichts in der Auswahl der Liniatur der Fotopolymere und des Transfers der von der Rasterwalze übertragenen Farbe vergrößert sich der Druckpunkt nur absolut minimal. Bilder und Graphiken mit tonalen Übergängen werden genau wiedergegeben und zeichnen sich durch ihre Genauigkeit der tonalen Übergänge aus. Wir erlangen dadurch eine Reproduktion von bis zu 1 % des Farbwerts.

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FSC-Fotopolymerplatten.

Um die Schwierigkeiten zu vermeiden, die mit dem Druck auf Unterlagen von niedrigerer Qualität verbunden sind, hat TFP eine Lösung in sein Angebot aufgenommen, deren Ziel eine Verbesserung des Drucks auf Verpackungen aus Papier mit niedriger Grammatur ist, die zur Produktion von Wellpappe eingesetzt werden. Fotopolymere mit verringerter Härte übertragen die Farbe auf den Druckuntergrund mit einer bedeutend höheren Genauigkeit und füllen dabei alle Unebenheiten der oberen Schicht der Wellpappe. Diese Lösung wird vor allem bei Vektorflächen eingesetzt, wo ein genauer Transfer der Farbe auf großen Elementen erforderlich ist.

dirEct print.

Existiert eine solche Technologie, die das Erreichen der Qualität des Offsetdrucks auf Verpackungen aus Wellpappe ermöglicht? Natürlich – dies ist der relativ komplizierte Prozess des Bogendrucks in Offsettechnologie und die anschließende Kaschierung der gedruckten Bögen auf die Wellpappe. Aber gibt es vielleicht eine weniger zeitaufwendige Lösung? Selbstverständlich: Die Firma TFP nahm schon im Jahre 2010 eine Drucktechnologie in ihr Angebot auf, die von uns „dirEct print“ genannt wurde. Dank dieser Technik erhalten wir einen Druck in Offsetqualität direkt auf der Mikrowelle (Welle E, Welle F). Dadurch sparen wir Zeit und Energie durch die Eliminierung des Kaschierens, also des Aufklebens der bedruckten Bögen auf die Wellpappe.

X-Rite. Qualitätskontrollsystem des Drucks.

Wir haben eine neue Lösung eingeführt, die das Ziel hat, die Kontrolle der Qualität des Drucks der Verpackungen zu verstärken. Der Drucker verfügt jetzt über die neuste Messausrüstung vom Typ SpectroEye der Firma X-Rite. Nach der Einstellung der Maschine und dem Druck mehrerer Abzüge kontrolliert der Bediener den Ausdruck durch die Messung des entsprechenden Kontrollfeldes auf dem gedruckten Abzug. In Verbindung mit dem Computerprogramm ColorMaster erhält der Bediener in nur wenigen Sekunden in Zahlen umgerechnete Daten über die Farbgenauigkeit. Durch den Vergleich des Ergebnisses aus dem Computer mit den vorgegebenen Standardwerten erlangt er die Information, wie nahe am Muster der Ausdruck liegt. Das System schlägt zudem Korrekturen bei der Mischung der Farbkomponenten vor, um den entsprechenden Farbton zu korrigieren.

Maschine zum Waschen der Rasterwalzen.

Die Differenziertheit der einzelnen Aufträge verlangt von uns eine große Flexibilität. Deshalb verfügen wir über Rasterwalzen mit unterschiedlichen Farbtransfers. Um diese in der Produktion vollständig nutzen zu können, müssen diese Walzen in jedem Moment auf die Produktion vorbereitet sein. Die Druckqualität hängt in großem Maße von der Qualität der Walzen ab. Um zu vermeiden, dass eine der Walzen wegen ihrer Verschmutzung nicht in der Produktion eingesetzt werden kann, hat die Firma TFP eine Maschine zum Waschen der Rasterwalzen erworben.

Unsere Auszeichnungen